Die von retail branding häufig genutzte LIM-Philosophie (LIM steht für "Less is More") ist nach dem Standort einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Handel. Diese smarte, zielgruppenorientierte Sortiments-Strategie ist vielen großen vertikalen Playern heilig und kann auch mittelständische Unternehmen auf die Erfolgsspur (zurück-) bringen. LIM ist eine Kernkompetenz von retail branding und wesentlicher Bestandteil eines professionellen Store Branding.
Die von retail branding formulierte LIM-Hypothese - "Je geringer die Anzahl unterschiedlicher Modelle im Warenbild, desto besser wird die Präsentationsqualität und Attraktivität der Sortimentsdarstellung vom Kunden beurteilt" - hat sich in der Praxis eindrucksvoll bestätigt. Als Formel für eine erfolgreiche LIM-Strategie, zum Beispiel im Textileinzelhandel, gilt: 1 bis 1,5 unterschiedliche Modelle pro m² Verkaufsfläche ideal, 1,6 bis 2,5 tolerierbar. Ab einer Anzahl von 2,6 Modellen ist eine brillante Warenbildqualität nicht mehr darstellbar. retail branding steht ein umfangreicher Datenpool an weiteren LIM-Benchmarks zur Verfügung. Diese bilden ein quantitatives Korsett für die Entwicklung wahrnehmungsstarker Sortimentsgeschichten. Sie verhindern ein Ausufern der Sortimentsfülle und optimieren den gesamten Warenmanagement-Prozess.
Die LIM-Philosophie motiviert den Einzelhändler nicht nur das Sortimentsprofil auf den Punkt zu bringen. Sie hilft ihm als übergeordnete Geisteshaltung, den gesamten Entscheidungsbereich der strategischen Markenführung prägnant und wirkungsvoll zu gestalten. Damit lassen sich auch rigides Konkurrenzdenken und verkrustete Beschaffungsstrukturen überwinden. Und nicht zuletzt ist LIM eine hervorragende Basis für ein attraktives Visual Merchandising (eine weitere Kernkompetenz von retail branding).
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